Gerichtliches Mahnverfahren einleiten – Infos zu Ablauf und Kosten

Bei nicht beglichenen Forderungen versucht man zunächst, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Doch leider lassen sich nicht alle Angelegenheiten auf diese Weise lösen. Manchmal muss man das gerichtliche Mahnverfahren einleiten, um nicht bezahlte Rechnungen ausgleichen zu lassen. Doch ab wann macht das gerichtliche Mahnverfahren Sinn und wie genau sieht der Ablauf aus?

Wenn alle außergerichtlichen Bemühungen scheitern – was bleibt dann noch?

Kann man sich außergerichtlich nicht einigen, ist es dem Gläubiger möglich, ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten zu lassen. Es handelt sich dabei um ein vereinfachtes Gerichtsverfahren, mithilfe dessen die Geldforderungen durchgesetzt werden.

Wie leitet man ein gerichtliches Mahnverfahren ein? Der Gläubiger oder sein Vertreter (z.B. ein Inkassounternehmen) stellt einen prozessualen Antrag für einen Mahn- mit anschließendem Vollstreckungsverfahren. Ohne Wider-oder Einspruch ist dann ein langwieriges Klageverfahren nicht notwendig. Sollte durch das Verfahren keine Zahlung erfolgen, sind durch den daraus resultierenden Schuldtitel Zwangsvollstreckungen möglich.

Gerichtliches Mahnverfahren

Kundenstimmen

Hat alles top geklappt- nette und kompetente Mitarbeiter- Geld kam ziemlich schnell - gerne wieder
Ich bin von der Beratungsqualität positiv überrascht worden. Mit dem Thema Inkasso habe ich bisher keine Erfahrungen gehabt, bis ich selbst mit dem Fall konfrontiert wurde, dass einer meiner Kunden nicht gezahlt hat. Vielen Dank für die Unterstützung.
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Ihre Vorteile

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Wir arbeiten ohne Vorkosten und übernehmen Ihr Liquiditätsrisiko. Die betroffenen Schuldner werden durch den Verbundpartner CrifBürgel Bonitätsgeprüft, womit wir jede Sachlage individuell beurteilen können. Unser fachlich ausgebildetes Personal ermöglicht Ihnen das vorgerichtliche und das gerichtliche Inkassoverfahren aus ein und derselben Hand. In besonders schwierigen Fällen nehmen wir die Akte in unsere Langzeitüberwachung.
Auftragsübergabe

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Schuldnerkontakt

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Wir kontaktieren Ihre Schuldner sowohl schriftlich, als auch telefonisch. Als zwischen-geschalteter Intermediär sind wir immer an einer gemeinschaftlichen Lösung interessiert. Wir sind offen für Vergleiche und treffen Ratenzahlungsvereinbarungen. In besonders schwierigen Fällen kontaktieren wir den Schuldner auch persönlich, oder bereiten Strafanzeigen bei Betrugsfällen vor.

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Wann soll man Forderungen über das gerichtliche Mahnverfahren geltend machen?

Das gerichtliche Mahnverfahren ist dann für Sie sinnvoll, wenn Ihr Schuldner mit den Zahlungen in Verzug ist und alle außergerichtlichen Bemühungen auf Zahlung erfolglos blieben. Eine Bonitätsprüfung vor dem Verfahren ist zu empfehlen.  Der Antrag auf einen Mahnbescheid hemmt zudem die Verjährungsfrist.

Akzeptiert der Schuldner den Mahnbescheid und den anschließenden Vollstreckungsbescheid, so trägt er die Kosten für das Verfahren. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn der Antragsteller wegen fehlender Voraussetzungen unterliegt oder wegen Zahlungsunfähigkeit des Schuldners infolge fehlender Bonität kein pfändbares Gut vorfindet. Die Bonitätsprüfung des Schuldners, ladungsfähige Adressen und die die Prüfung der eigentlichen Existenz des Schuldners übernimmt im Verfahren bei Beauftragung Liquido Inkasso für Sie. Liquido wägt daher zusammen mit dem Gläubiger ab, ob ein Mahnverfahren in dem Fall Sinn macht oder nicht. Jede Situation ist unterschiedlich, daher gehen wir individuell auf Sie ein.

Wann soll man Forderungen über das gerichtliche Mahnverfahren geltend machen?

Das gerichtliche Mahnverfahren ist dann für Sie sinnvoll, wenn Ihr Schuldner mit den Zahlungen in Verzug ist und alle außergerichtlichen Bemühungen auf Zahlung erfolglos blieben. Eine Bonitätsprüfung vor dem Verfahren ist zu empfehlen.  Der Antrag auf einen Mahnbescheid hemmt zudem die Verjährungsfrist.

Akzeptiert der Schuldner den Mahnbescheid und den anschließenden Vollstreckungsbescheid, so trägt er die Kosten für das Verfahren. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn der Antragsteller wegen fehlender Voraussetzungen unterliegt oder wegen Zahlungsunfähigkeit des Schuldners infolge fehlender Bonität kein pfändbares Gut vorfindet. Die Bonitätsprüfung des Schuldners, ladungsfähige Adressen und die die Prüfung der eigentlichen Existenz des Schuldners übernimmt im Verfahren bei Beauftragung Liquido Inkasso für Sie. Liquido wägt daher zusammen mit dem Gläubiger ab, ob ein Mahnverfahren in dem Fall Sinn macht oder nicht. Jede Situation ist unterschiedlich, daher gehen wir individuell auf Sie ein.

Gerichtliches Mahnverfahren Ablauf

1. Mahnantrag

Der Mahnantrag ist der erste Schritt auf dem Weg zum gerichtlichen Mahnverfahren. Er wird bei dem für den Gläubiger zuständigen Amtsgericht eingereicht und beinhaltet genaue Angaben zu Art und Höhe des Anspruchs.

2. Mahnbescheid

Wenn das Gericht den Antrag überprüft hat, erlässt es den Mahnbescheid und stellt ihn dem Schuldner zu. Als Gläubiger bekommen auch Sie eine Nachricht über den Mahnbescheid. Hieraus geht auch hervor, wie hoch die Kosten des Mahnverfahrens sind. Sie erhalten zudem ein Formular für einen eventuellen Vollstreckungsbescheid.

3. Widerspruch gegen den Mahnbescheid

Der Schuldner kann nach Erhalt des Mahnbescheids noch 2 Wochen lang Widerspruch einlegen. Wurde noch kein Vollstreckungsbescheid erlassen, so ist auch ein späterer Widerspruch noch möglich.

Mit Einlegen des Widerspruchs ist das Mahnverfahren abgeschlossen. Beantragt eine Partei jedoch die Durchführung des streitigen Verfahrens, so wird der Rechtsstreit an das zuständige Prozessgericht abgegeben. Es handelt sich um eine normale Zivilklage.

4. Vollstreckungsbescheid

Widerspricht ein Schuldner nicht und hat er auch die Forderungen noch nicht beglichen, können Sie als Gläubiger mit Liquido Inkasso einen Antrag auf einen Vollstreckungsbescheid stellen. Dieser wird vom Amtsgericht erlassen.

Empfehlenswert ist es, den Antrag möglichst kurz nach der Widerspruchsfrist des Schuldners zu stellen. Dies verhindert, dass ein verspäteter Widerspruch berücksichtigt wird. Nur für das Mahnverfahren fallen Kosten an, für den Vollstreckungsbescheid nicht.

Was geschieht, wenn das gerichtliche Mahnverfahren nicht erfolgreich ist?

Auch gegen den Vollstreckungsbescheid kann ein Schuldner noch 2 Wochen lang Einspruch einlegen. Geschieht dies, so wird das Klageverfahren zur Klärung der Forderung von Amtswegen eingeleitet.

Die letzte Instanz – die Zwangsvollstreckung

Erfolgt kein Einspruch, kann der Gläubiger die Zwangsvollstreckung einleiten, um seine Forderungen zu realisieren. Dazu zählen Sach- und Mobiliarvollstreckungen, Forderungsvollstreckungen und Zwangsversteigerungen.

Gerichtliches Mahnverfahren Kosten

Die Kosten für ein gerichtliches Mahnverfahren richten sich immer nach der Höhe der geltend gemachten Hauptforderung. Sie belaufen sich auf mindestens 36€ und maximal 564,50€.

Gerichtliches Mahnverfahren

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